1310: Lieferkette optimieren: Wie du Bestand reduzierst und trotzdem lieferfähig bleibst mit Max Meister

Vom 20.05.2026



Das ist Folge 1310 mit Max Meister – CEO von Ludwig Meister und einer der spannendsten Köpfe, wenn es um moderne Lieferketten geht. Er zeigt, wie Transparenz und saubere Datenstrukturen aus Chaos Planbarkeit machen – und wie Unternehmen dadurch Kapital freisetzen, statt es im Lager zu parken.

Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten.

Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater.

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Danke das Du Die Zeit mit mir verbringst. Lass uns mit dem Training beginnen.

In der heutigen Folge geht es um, Lieferkette optimieren: Wie du Bestand reduzierst und trotzdem lieferfähig bleibst

Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen?

1. Warum es bei Lieferketten um mehr als nur Ware geht

2. Wie Krise persönliches Wachstum beschleunigt

3. Wo Frühwarnung Dein Unternehmen auf neue Ebenen bringt

Du kennst sicher jemanden für den diese Folge unglaublich wertvoll ist. Teile sie mit ihm, der Link ist raykhahne.de/1310.

Bevor wir gleich mit der Folge starten, habe ich noch eine Empfehlung für Dich.

Diesmal in eigener Sache.

Wie lange hörst Du eigentlich schon den Podcast? Ich will ganz ehrlich zu Dir sein. Die meisten Unternehmer setzen einfach nicht um. Das liegt nicht daran, dass sie es nicht wollen, sondern eher daran, das es bei anderen immer so einfach aussieht. Oft fehlt die Struktur, das klare Vorgehen. Auch bei uns hat es viele Jahre gedauert ein so belastbares System aufzubauen. Genau deswegen können wir Dir zeigen, wie Du es schaffst mehr Zeit für Familie, Freizeit und Fitness zu haben. Da Du schon lange den Podcast hörst möchte ich Dir ein Angebot machen. Lass uns einmal für 15 Minuten locker über Deine aktuelle Situation sprechen und dann schauen wir wo Du aktuell die größten Hebel hast. Wie klingt das für Dich? Das ganze ist natürlich kostenfrei.

Wenn Du endlich einen Schritt weiter in die Umsetzung kommen willst, dann lass uns sprechen. Geh dazu auf raykhahne.de/austausch und buche Dir einen Termin. Da die Termine oft schnell vergriffen sind, empfehle ich Dir, jetzt direkt Deine Chance zu nutzen. raykhahne.de/austausch Buche Dein Termin und dann unterhalten wir uns.

Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten. Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater.

Wir starten sofort mit dem Training.

Rayk: Willkommen, Max. Meister, Bist du ready für die heutige Trainingseinheit?

Max: Ich bin absolut am Start. Let’s go!

Rayk: Sehr gut. Sehr gut. Dann lass uns gleich starten. Und zwar mit den drei wichtigsten Punkten, die wir über dich wissen sollten. In Bezug auf deinen Beruf, deine Vergangenheit und etwas Privates.

Max: Mein Beruf ist. Ich bin CEO, zusammen mit meiner Schwester von Ludwig Meister. Wir sind industrieller Großhandel. Ich bin Vater von drei Kindern und habe seit neuestem einen Hund. Und in der Vergangenheit habe ich irgendwann mal Maschinenbau studiert. Aber heute bin ich Supply Chain Nerd.

Rayk: Sehr, sehr cool. Gehen wir auch gleich mal ein bisschen auf ein und holen uns dann mal wirklich ab. Weil du hast einmal aus dem Betrieb deiner Eltern wirklich etwas komplett Neues entwickelt. Hast du auch Preise gewonnen, hast einen riesengroßen Podcast und bist einer der führenden Experten in diesem Bereich. Das heißt, was genau macht ihr in dem Bereich Supply Chain und was gibst du den Menschen weiter?

Max: Also wir sind praktisch. Wir kaufen weltweit Produkte ein, die teilweise lange Lieferzeiten haben von bis zu einem Jahr oder länger. Und wir versorgen Industrie in Deutschland und deswegen ist Supply Chain Optimierung für uns eigentlich der Unternehmenszweck, weil es einfach wirklich schwer zu besorgende Teile sind. Und da haben wir relativ viel Software gebaut, die unsere Mitarbeiter unterstützen, die dann unseren Kunden helfen. Und wir haben unsere Logistik ziemlich automatisiert, dass wir, wenn wir die Ware dann hier haben, superschnell die auch wieder weiter liefern können.

Rayk: Sehr, sehr cool. Und das, was ihr letzten Endes macht, dass ihr auch anderen Unternehmern helft, das zu optimieren, dort weiterzuentwickeln. Korrekt?

Max: Genau. Also wir machen gehen so weit bis zur Vollintegration, so dass wir unsere Kunden praktisch deren ERP Systeme bei uns integrieren und unsere Analytics sage ich jetzt mal auch für deren Mehrwert einsetzen.

Rayk: Und das hört sich jetzt natürlich total fantastisch alles an aus dem elterlichen Betrieb, das weiterentwickelt. Jetzt darüber quasi ein neues Beratungsportfolio auch im Angebot Preise gewonnen, Riesen Podcast. Aber es war nicht immer alles so schön. Deswegen Hol uns mal ab. Was war deine größte berufliche Herausforderung und deine Weltmeisterschaft? Wie hast du diese überwunden?

Max: Also natürlich ist das Weltmeisterschaft. Ist ein Einzelevent, würde ich mal sagen. Also das härteste war aus meiner Sicht schon die Coronakrise. Da ist der Auftragseingang bei uns so dermaßen abgerissen, dass ich echt drei Monate lang Angst hatte, dass die Firma das nicht überlebt. Da haben wir, glaube ich, uns gut rausgekämpft. Dazu dann sicher gleich noch mal mehr. Aber Weltmeisterschaft? Im Endeffekt ist es halt auch einfach ein echt langer Marathon. Und dieses lange Dranbleiben, das ist schon auch manchmal wirklich hart. Ja.

Rayk: Vielen, vielen Dank, dass du das auch so teilst und frage Wie habt ihr es geschafft in diesen drei Monaten, wo du ja schweißgebadet wie wahrscheinlich viele von uns dagelegen hast? Was war da so rückwirkend betrachtet das, was euch durch diese Phase begleitet hat?

Max: Also das eine war schon, wir haben wirklich alle gut zusammengehalten und wir haben uns dann eigentlich auf unsere Stärken konzentriert und haben uns geschaut, welche Projekte können wir starten, die wir heute schon remote, ohne dass wir davor remote arbeiten konnten, umsetzen können, so dass dann, wenn die Wirtschaft wieder anspringt, wir ready sind. Und das war, glaube ich, der große Unterschied, weil wir das super hinbekommen haben. Also Remote Projekte trotzdem vorwärts bringen und nicht nur in Panik und Angst da zu sitzen.

Rayk: Sehr, sehr cool. Vielen Dank! Und jetzt das Thema Supply Chain und so LieferkettenOptimierung gar nicht. Vielleicht bei jedem so unbedingt ein Thema, was ganz, ganz vorne ist. Aber letztens hat ja jeder damit zu tun. Egal ob ich jetzt irgendwie in der Schwerindustrie bin oder in einer komplizierten Industrie wie bei dir oder ob ich jetzt als Zahnarzt unterwegs bin. Aber selbst wenn wir als Medienagentur jeder hat ja, dieses Supply Chain ist entweder Teil davon oder bezieht es und meistens sogar beides. Kannst du uns da vielleicht mal so ein paar Ideen geben, die generell gelten? Wie kann ich meine Lieferketten optimieren? Was sind die ersten Sachen, auf die ich achten sollte, wenn ich mich diesem Thema nähern?

Max: Also dazu ein Beispiel Vielleicht Jeder weiß, dass Supply Chain Management nicht funktioniert, wenn er während Corona zum Beispiel bei Ikea eine Küche kaufen wollte, weil dann die Scharniere gefehlt haben und die Griffe und die Fronten. Und das ist aber dann das Ergebnis. Was ist Supply Chain Management? Also Supply Chain ist im Endeffekt die Lieferung von Produkten vom Hersteller bis zum Endkunden. Wir zum Beispiel sind da in der Mitte als Großhändler. Aber es ist nicht nur der Materialfluss, also wirklich die Produkte, sondern es ist vor allem der Informationsfluss. Und das ist in der heutigen Zeit einfach super wichtig, weil ich schauen muss, wo werden welche Teile verbraucht, wie kriege ich diese Informationen zum Hersteller und wie kann der sich eigentlich auch darauf einstellen? Und deswegen ist die Funktion von uns als Bindeglied in dem Thema Supply Chain Management unserer Meinung nach so wichtig, weil wir praktisch die Daten von unseren Kunden aggregieren. Mit Analytics verarbeiten und planen und darauf ausrichten. Und auf der anderen Seite die Daten aber auch den Lieferanten weitergeben, damit die sich darauf einstellen können. Und genau das Gleiche machen wir in die andere Richtung wieder zurück. Beispielsweise wenn eine Wiederbeschaffungszeit für einen Artikel von sechs auf zwölf Monate steigt, dann geben wir das automatisiert nach Analytics an unsere Kunden weiter, um wieder Probleme zu lösen. Das ist vielleicht was Komplexes. Versucht einfach zu beschreiben.

Rayk: Da hast du sehr, sehr gut gemacht. Und was ich vor allem spannend finde, wenn man sich selber mal ein bisschen mit diesen Themen beschäftigt. Jetzt denkt man ja KI, das ist ja alles voll easy. Und bei Amazon, da weiß ich ja quasi ganz punktgenau, wo mein Paket ist. In der Industrie ist das ja alles gar nicht so easy. Ja, da gibt es unterschiedliche Warenwirtschaftssysteme. Der eine arbeitet Barcode, der andere mit QR Codes, der andere RFID. Also sehr einfach sehr, sehr unterschiedliche Datenpunkte, wo es gar nicht so leicht ist zu wissen okay, ist das jetzt gerade auf dem Schiff ein Flieger oder wo auch immer. Das heißt, was muss ich auch als Unternehmer so an Vorstellungskraft haben Und wie schaffe ich es vielleicht auch all diese Datenpunkte richtig zusammenzusetzen? Mit eurer Hilfe dann zum Beispiel um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ich weiter planen kann.

Max: Also da hast du zwei Sachen angesprochen, die wichtig sind, meiner Meinung nach. Also erstens Amazon kann es teilweise auch nicht gut. Also dass nur weil man draufschreibt, ist nicht viel drinnen. Aber das größte Problem ist die fehlende Standardisierung jetzt im industriellen Umfeld. Wir haben die Teile heißen nicht mal gleich, die heißen bei unserem Kunden anders wie bei unserem Lieferanten. Das heißt, wir haben eigene Software gebaut, die uns hilft, Artikel zu referenzieren, damit wir eine Sprache sprechen. Das ist vielleicht mal das Wichtigste. Das heißt, wenn ich jetzt heute zum Beispiel ein Endkunde bin, ich würde mir sehr genau überlegen, wie ich meine Datenstruktur aufbaut. Das hat mit KI und Co noch gar nichts zu tun, sondern es hat eher damit zu tun. Ist die Struktur, die bei mir vielleicht historisch gewachsen ist, überhaupt zukunftsfähig und kann ich mit der auch dann viel automatisieren, weil wenn wir nicht die gleiche Sprache sprechen, wird es immer schwierig und teuer.

Rayk: Absolut. Und was ich auch sehr interessant finde Du hast schon zu Beginn gesagt Kommunikation ist sehr, sehr wichtig, Informationsfluss. Das heißt, es macht ja auch Sinn, sich mit seinen Hauptlieferant zu genau diesen Themen auszutauschen. Hast du da vielleicht mal so ein paar wesentliche Punkte, wo du sagst Hey, die sind wirklich wichtig, um eine wirklich fruchtbare Zusammenarbeit auch in Größenordnung zu schaffen, was einfach geklärt sein muss für beide Seiten, damit dieser Prozess und Informationsfluss leichter und schneller funktionieren kann.

Max: Ich glaube, die Firmen müssen es erst mal praktisch sich im Klaren werden, was sie bereit sind zu teilen. Und hier muss man einfach gucken, dass wahrscheinlich Transparenz immer mehr hilft als irgendeine Geheimniskrämerei. Aber ich denke, da müssen beide Parteien sich sozusagen klar sein und dann muss man genau definieren, wie man die Daten austauscht. Also wir zum Beispiel haben Apps und Webservices, Wir holen wirklich aus unzähligen Daten Quellen, holen wir Daten. Das kann jetzt vielleicht nicht jeder so, dann muss man sich vielleicht einen Partner suchen, mit dem man anfängt, Daten auszutauschen. Und vielleicht kann der ein bisschen was aggregieren. Also der dann praktisch andere Lieferanten anbindet oder ähnliches. Das machen wir auch. Aber ich glaube, das Wichtigste ist, was will ich teilen und dann eine gute Strategie und Umsetzung für Transparenz und Daten teilen, herstellen.

Rayk: Sehr, sehr cool und so vom Gefühl her. Da hängt ja sehr, sehr viel dran. Das heißt gerade bei euch, wenn ich einen starken logistischen Aufwand im Hintergrund habe, da geht es ja wirklich auch darum, Lieferfähigkeit zu beweisen, aber natürlich auch, wie kommuniziere ich das mit dem Kunden und vor allem natürlich auch Auftragsvolumen. Aber Hand aufs Herz ich schneller ich in diesem Prozess bin, desto höher ist in der Regel meine Marge. Je länger das dauert, desto mehr geht davon weg. Kannst du uns mal ein Gefühl dafür geben, wenn ihr jetzt in so ein Projekt reingeht, was sind da so auch die Prozentualen Effizienzen, die ihr Bergen kennt? Also reden wir hier von 0,5 von 2 % oder reden wir von 30 40 %? Also was sind da so die Größenordnungen, die da vielleicht auch hinter stehen, wenn ich das Thema mal richtig gut sauber aufstelle.

Max: Also ich sehe es ein bisschen anders als du. Es geht nicht nur darum, dass man schneller ist, aber es geht vor allem, dass man on time ist. Also in der Industrie ist viel wichtiger, wenn ich sage, dieses Teil kommt am 6. September dieses Jahr an, dass es dann am sechsten ankommt. Das ist unsere Erfahrung. Aber du hast nach Effizienz gefragt. Wir haben eine Software gebaut, die automatisiert ausrechnet, wann die Supply Chain ausgeht, wann die leer ist. Und wir haben Kunden, die wir mit dieser Software bearbeiten und betreuen. Und da haben wir eine Bestandsreduktion bei unseren Kunden von bis zu 30 % erreicht. Also das ist nicht 0,5 %, sondern die haben sich da teilweise mehrere 100.000 € eingespart, die sie einfach nicht mehr auf Lager brauchen, aber auch nicht einfach nur auf uns übertragen, sondern die gesamte Supply Chain funktioniert stabiler. Wir haben einen Teil auf Lager, der Kunde hat ein Teil und als Kombination ergibt es dann eben so eine Einsparung. Ja.

Rayk: Sehr, sehr wertvoll. Weil also ganz häufig, gerade wenn wir jetzt auch Kunden aus der Industrie haben, merken wir immer wieder Ja, volles Lager. Ist zwar irgendwie gut, weil man gefühlt die Lieferfähigkeit hat, aber auf der anderen Seite bin ich natürlich auch brutal viel Kapital, das ich an anderer Stelle wieder nicht verwenden kann. Und das, was du gerade sagst, Wenn ich jetzt einfach ein besseres Timing habe, habe ich mehr fluides Kapital. Ich bin leichter Investitionsentscheidung und kann vielleicht auch mal Dinge machen. Die Gefahr ist natürlich okay. Komme ich da irgendwie auch in Lieferengpässe rein, so wie ich es verstanden habe? Eure Software covert ja aber auch das. Das heißt, ich sehe ja schon durch die Anfrage okay, wann komme ich in so einen gelben oder orangen Bereich rein und dann werden auch automatisiert wieder Prozesse ausgelöst. Ist das korrekt?

Max: Ja, genau. Also das ist ein ganz wichtiger Unterschied. Früher haben wir geschaut, dass der Kunde ja nicht merkt, wenn irgendwo ein Problem entsteht. Heute machen wir das anders. Wir melden uns frühzeitig, machen unseren Kunden zum Partner und schauen, wie können wir das Problem lösen. Weil beispielsweise Dieser Artikel geht im September aus. Heute findet man da gemeinsam noch gute Lösungen. Man kann andere Hersteller suchen, man kann zukaufen, man kann zurückkaufen. Da gibt es unterschiedlichste Lösungen. Aber wenn dann im September der Kunde was braucht, ist jede Lösung teuer. Weil ich brauche immer ein Flugzeug, Ich muss immer alle möglichen Sachen machen. Und das ist eben aus unserer Sicht viel, viel wichtiger und auch da wieder aber Transparenz, das ist am Anfang ungewohnt, weil man plötzlich über Sachen informiert wird, wo man sagt Eigentlich interessiert mich das gar nicht so, aber wenn man sozusagen die Supply Chain optimieren will, das geht nur zusammen, das geht nicht alleine, weil dann hätten wir bei 125 Millionen € Außenumsatz. Wir haben heute einen Bestand von weiß ich nicht, 28 Millionen €. Da bräuchte ich einen Bestand von 150 Millionen €, wenn wir es lösen wollten. Und das wird dann so teuer, dass es auch für die Kunden uninteressant ist. Und deswegen Supply Chain optimieren geht nur zusammen.

Rayk: Ja, absolut, sehr, sehr wertvoll. Jetzt habe ich noch so ein bisschen im Hinterkopf. Viele Unternehmer haben ja auch, sage ich mal, Großabnehmer, die da irgendwie hinter stehen, die Autoindustrie etc. Und jetzt kommen sie, sagt Hey, lass uns mal die Supply Chain mit Volkswagen verbessern. Da gibt es ja wahrscheinlich auch gewisse Limits. Einfach. Ja, wenn ich als kleiner familiärer Betrieb vom Dorf komme und will dann auf einmal VW ins Hauptwerk rein. Kannst du uns aber da vielleicht auch mal so ein Gefühl aus der Praxis geben lassen, die Leute da mit sich reden? Weil am Ende des Tages gibt es ja dann trotzdem auch den Wunsch, es gemeinsam zu lösen. Wie sind da so die Restriktionen, Was da ein Erfahrungswert.

Max: Also bei so Großkonzernen liefern wir in der Regel nur Instandhaltung, das heißt, wenn die Produktion, wenn da eine Maschine kaputt geht, da liefern wir nicht in die Fertigung rein, aber in die Fertigung liefern wir auch bei Hidden Champions, die weltweit führend sind im Thema Kunststofffolien Rayk Maschinen. Und die kaufen dann für 3 Millionen € bei uns. Also es gibt schon wirklich Großkunden, aber bei den Konzernen liefern wir nicht in die Fertigung. Das ist in der Regel auch Job vom Hersteller. Da bieten wir keinen Mehrwert. Das das bringt dann dem Kunden auch nichts.

Rayk: Und einfach jetzt als Gefühl der Kunde von euch, der letzten Endes aber vor dieser Herausforderung steht, seine Supply Chain daraufhin zu optimieren. Gibt es da Möglichkeiten, auch mit Konzernen ins Gespräch zu gehen, da auch die Transparenz zu gehen, weil die ja meistens dann doch auch noch mal härtere Auflagen haben? Sap etc. Wo ich als Kleiner vielleicht sagt, das bringt mir gar nichts. Also wie ist da so deine Erfahrung?

Max: Also das geht auf jeden Fall und ich würde mal sagen, von unseren Großkunden haben 90 % eher SAP im Einsatz. Das ist der quasi STANDARD in der Industrie in Deutschland. Also das geht. Man muss nur gucken, wo es Sinn macht. Also klar, ich würde auch gerne immer mehr Umsatz machen und will das jedem empfehlen. Aber man muss sich genau anschauen, in welchem Produktbereich und in welchem sage ich mal auch Produktbereich unserer Kunden. Macht es dann Sinn? Also nicht überall. Aber es gibt Bereiche, wo es total gut funktioniert.

Rayk: Sehr wertvoll. Vielen Dank, Max. Wir sind so langsam auf der Zielgeraden. Das heißt, wenn ich jetzt sage, Hey, ich möchte auch mal eine Supply Chain verbessern, ich will dort einfach eine neue Struktur bekommen. Ihr steht da ja auch als Partner zur Verfügung. Du hast einen Podcast und es noch mal ab. Mit welchen Quellen kann ich mich mit dir verbinden und dann verabschieden wir uns.

Max: Genau. Also einfach auf mein LinkedIn Profil gehen Und das wichtigste oder wichtigste Slogan bei uns ist It’s all about sharing. Und da glaube ich auch wirklich dran. Weil wenn wir alle in Deutschland erfolgreich sein wollen, dann brauchen wir einen erfolgreichen Mittelstand und eine erfolgreiche Industrie. Und deswegen teile ich auch. Super transparent alles in meinem Podcast und auch auf meinem LinkedIn Profil. Am besten da einfach folgen. Und wenn euch was auffällt, was ihr blöd findet, bitte melden oder wenn was spannendes ist, auch gerne. Also das ist eigentlich die Plattform, mit der wir unser Wissen verteilen. Und wenn jemand Industrieprodukte braucht, kann er sich natürlich auch gerne melden.

Rayk: Max, vielen vielen Dank, dass du deine Zeit an Erfahrung mit uns geteilt hast. Ich freue mich das nächste Gespräch mit dir.

Max: Ja, super. Danke für die Einladung.

Und wenn Du Ideen wie diese jetzt auch umsetzen möchtest, und wissen willst wie Dich selbst und Dein Unternehmen effizienter machst  dann lass uns sprechen. Buche Deinen Termin für eine Potentialanalyse unter raykhahne.de/austausch 

4. Abbinder:

  • die Shownotes zu dieser Folge findest Du unter raykhahne.de/1310
  • alle Links habe ich Dir dort aufbereitet und Du kannst die Inhalte der Folge noch einmal nachlesen

5. Outro:

Danke, dass Du die Zeit mit uns verbracht hast.

Das Training ist vorbei, jetzt liegt es an Dir. Viel Spaß mit der Umsetzung.

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